Im Rahmen eines Straßenfestes im Wohngebiet „Huberbräukeller“ wurde der dort neu angelegte Kinderspielplatz offiziell seiner Bestimmung übergeben. Bürgermeister Herbert Blascheck betonte dabei, dass ein Kinderspielplatz ja immer ein ganz besonderer Ort sei, in aller erster Linie natürlich, wie es der Name schon sagt, ein Platz für Kinder zum Spielen. Für ihn, so der Bürgermeister ist ein Spielplatz aber noch viel mehr, nämlich auch ein Ort der Begegnung und der Gemeinschaft. Wenn man so will, ist ein Kinderspielplatz auch ein Kommunikationsplatz voller Lebendigkeit, betonte er. Gerade in einer Zeit, die geprägt ist, von einer immer schneller werdenden Technisierung und Digitalisierung ist es wichtig, Plätze zu schaffen, an denen die Gemeinschaft und das Miteinander spürbar und erlebbar wird. Das spiegelt nun der „jüngste“ der sechzehn Spielplätze im Markt in einer ganz besonderen Weise wider, denn er ist der erste komplett inklusive Spielplatz in Langquaid. Deshalb gibt es hier nicht nur wie üblich barrierefreie Zugänge und Wege, sondern auch Spielgeräte, die inklusiv nutzbar sind, so dass alle Kinder gemeinsam spielen können, unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten, denn Inklusion bedeutet mehr als nur eine rollstuhlgerechte Nutzung eines Spielplatzes. Inklusion heißt, dass hier alle Kinder gemeinsam spielen können und so ein echtes Miteinander möglich ist, so der Bürgermeister, der deutlich machte, dass mit der Konzeption des neuen Spielplatzes durch spielerische Herausforderungen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass jeder in seiner Individualität dabei sein, mitmachen, spaß haben kann und dazu gehört. Er bedankte sich beim Spielplatzexperten des Marktes Bauhofleiter Heribert Roithmeier, der für die Planung verantwortlich war, bei den Mitarbeitern des Bauhofs, die die neuen Spielgeräte aufgebaut haben und besonders bei der Referentin für Inklusion Kirsten Reiter, die sich für den inklusiven Spielplatz nicht nur sehr engagiert, sondern auch ganz viele Ideen zur Umsetzung eingebracht hat.

Da es uns sehr wichtig ist, dass bei allen Neu- und Umgestaltungen von Spielplätzen die Kinder und Jugendlichen und natürlich auch die Eltern die Möglichkeit haben sich aktiv an der Planung zu beteiligen, waren auch hier bereits im Vorfeld alle Anwohner des Baugebiets „Huberbräukeller“ eingeladen, bei der Planung mitzumachen, unterstrich der Bürgermeister. Herbert Blascheck betonte auch, dass er sich sehr freue, dass dabei auch ganz Viele mitgeplant haben.

Das Ergebnis ist wunderschön geworden, ein Spielplatz auf zwei Ebenen, die durch einen Weg verbunden sind, eine kleine Böschung zwischen den zwei Ebenen, die mit Kräutersträuchern bepflanzt werden wird, die zum Anregen der Sinne einladen sollen, interessante Spielmöglichkeiten mit einem halben Spielhaus mit Sandspiel, drehbarem Sandschüttrohr, Sandaufzug, Sandsieb und Schlupfloch, einer Sandspielkombination mit Sandsieb, Sandschüttschlauch, „Küchentheke“, einer Hangrutsche die beide Ebenen verbindet, einem Karussell, einem Balancierparcours, einer zweiteilige Sitzschaukel, zwei Sitzecken einem Tisch mit drei Hockern und einem Tisch mit zwei Bänken. Pfarrer Monsignore Johannes Hofmann erteilte dem neuen Spielplatz den kirchlichen Segen.

 

 

 

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