„Mitmachen. Anpacken.Zukunft gestalten“, so lautete das Motto der Zukunfts- und Strategiekonferenz am 22.05.2026 mit der sich der neue Marktrat weiter gemeinsam auf den erfolgreichen „Langquaider-Weg“ in eine gute Zukunft gemacht hat. Was ist uns in Langquaid für die Zukunft wichtig? Worauf wollen wir bauen? Wo setzen wir unsere Schwerpunkte? Wie soll sich Langquaid entwickeln? Diese und viele weitere Fragen standen dabei im Mittelpunkt. Gemeinsam wurden so Ideen gesammelt, Perspektiven entwickelt und Prioritäten gesetzt.
Für diesen dynamischen Start in die neue Ratsperiode ging es darum, gleich zu Beginn die wesentlichen Themen, Ziele und Maßnahmen für die kommenden Jahre abzustimmen. Die Ausgangsbasis hierfür bildete das bereits seit vielen Jahren bestehende und immer wieder weiterentwickelte Integrierte Handlungskonzept (IHK) des Marktes. Die Veranstaltung wurde fachlich vom Büro PLANWERK Stadtentwicklung aus Nürnberg begleitet, das den Markt bereits seit über 20 Jahren bei seiner Entwicklung begleitet und daher mit dem Integrierten Handlungskonzept bestens vertraut ist. Die Moderation lag in den Händen von Büroleiter Gunter Schramm und seinem Mitarbeiter Philipp Wegner.
Die insgesamt rund vierstündige Veranstaltung begann mit einer Begrüßung und Einführung durch Bürgermeister Herbert Blascheck sowie Stadtplaner Gunter Schramm. Anschließend waren die anwesenden Markträte und Sachgebietsleitungen erstmals selbst gefordert. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde nannten die Teilnehmer die für sie jeweils zwei wichtigsten Themen für die zukünftige Entwicklung Langquaids. Hierbei zeigte sich auch die Vielfalt des Marktes. Die unterschiedlichsten Berufe/Professionen sind vertreten: von der angehenden Grundschullehrerin (Stephanie Schweiger) über eine Frauenärztin (Carina Lindauer), eine Projektkoordinatorin (Ricarda Breundl) bis hin zum Mischmeister (Florian Köglmeier), um allein bei den anwesenden neuen Ratsmitgliedern zu bleiben. Ebenso zeigte sich auch bei den genannten Themen eine große Bandbreite, die von der Förderung der Jugend, über Nachhaltigkeit, Wirtschaft bis hin zur Schulwegsicherheit reichte.
Nach einer kurzen Vorstellung der bisherigen Ziele und Maßnahmen aus dem Integrierten Handlungskonzept durch das Büro PLANWERK folgte dann eine Gruppenarbeit. In fraktionsgemischten Kleingruppen diskutierten die Teilnehmer über die Ziele und Maßnahmen in acht verschiedenen Handlungsfeldern: Städtebau, Funktion im Stadtraum; Gebäude, Wohnen; Wirtschaft, lokale Ökonomie, Energie; Soziales, Bildung; Image, Tourismus; Beteiligung; Freiraum, Ökologie, Klima; Verkehr. Hierzu nahmen die Kleingruppen Ergänzungen und Streichungen vor. Anschließend wurden die Ergebnisse der Gruppendiskussion vorgestellt, im Plenum gemeinsam diskutiert und priorisiert. Hierzu erhielt jedes Ratsmitglied 5 blaue Punkte und konnte diese auf die ihm wichtigsten Maßnahmen kleben.
Daraus ergaben sich einige Top-Projekte, die für die weitere Entwicklung Langquaids besondere Bedeutung haben. Ein Thema, das im Rahmen der Konferenz und auch bei der Priorisierung immer wieder auftauchte, war der Marktplatz. Dieser soll zukünftig mit weniger Barrieren und noch mehr Komfort sowohl funktional als auch gestalterisch weiter aufgewertet werden und damit das lebendige Herz Langquaids bleiben. Neben der Neugestaltung von Oberflächen im Sinne der Barrierefreiheit geht es hierbei auch um mehr Begrünung und die Verbesserung der Radinfrastruktur. Ein weiteres wichtiges Anliegen war den Ratsmitgliedern die weitere Entwicklung des Familien- und Bildungszentrums sowie der Ausbau von Betreuungs- und Bildungsangeboten allgemein. Wie landläufig ist auch die medizinische Versorgung in Langquaid ein großes Thema. Zwar ist der Markt hier sehr gut aufgestellt, doch möchte man sich jetzt schon strategisch auf mögliche neue Herausforderungen in diesem Bereich einstellen und vorausschauend gemeinsam mit den Ärzten ein Zukunftskonzept entwickeln. Weitere hoch priorisierte Themen waren: Förderung der Gastronomie durch die Zusammenführung von Standorten und möglichen Pächtern, Aufbau einer sogenannten „Langquaid-Cloud“ zur gemeinsamen Nutzung erneuerbarer Energien, Aussiedlung des Bauhofs und Weiterentwicklung der bisherigen Fläche, Entwicklung hin zur radlfreundlichen Kommune.
All diese gemeinsam erarbeiten Themenschwerpunkte werden nun in die Liste des Integrierten Handlungskonzepts eingearbeitet, die für die Markträte auch in den nächsten Jahren ein wichtiger Handlungsleitfaden sein wird.
Mit der Zukunfts- und Strategiekonferenz haben die Markträte gemeinsam den ersten Schritt auf der nächsten Etappe des „Langquaider Wegs“ in eine gemeinsame Zeit, zu gemeinsamen Zielen getan.
Bürgermeister Herbert Blascheck freute sich über das konstruktive Miteinander, das auch in der Zukunfts- und Strategiekonferenz deutlich zu spüren war. So werden wir als „Team Langquaid“ ohne Parteidenken und ohne Parteigrenzen erfolgreich Begonnenes fortzusetzen, Bewährtes stärken, Neues wagen und gemeinsam verantwortungsvoll, energisch, ideenreich und kreativ die Zukunft für unsere Heimat und die Menschen, die hier leben, gestalten.














